Die Hormone bestimmen die allgemeine Lust auf Sex. Ist der Hormonspiegel zu niedrig, wird das Erektionszentrum erst gar nicht aktiviert. Hier spielt Testosteron eine führende Rolle. Zu einem Testosteronmangel kann es z.B. bei massivem Übergewicht (Adipositas) kommen. Das Fett sorgt dafür, dass mehr weibliche Hormone (Östrogene) gebildet werden. (Deswegen bekommen dicke Männer auch manchmal Brüste).
Laut einer Kölner Studie leiden bereits 9,5 Prozent der 40- bis 49-Jährigen in Deutschland unter Problemen mit der Erektion. Von den 60- bis 69-Jährigen ist es mehr als ein Drittel, von den 70- bis 80-Jährigen etwa die Hälfte. Und diese Zahl wird sich in den nächsten 20 Jahren noch verdoppeln – sagen die Marketingstrategen der Pharmakonzerne
Wenn das Jahr 1998 eine Farbe hätte, wäre es Blau. Und zwar in jener Nuance, die jenseits von politischer Farbenlehre und Kunstdoktrin unmissverständlich verspricht, männliche Sehnsüchte mit Chemie zu erfüllen. Nicht die nach romantischer Liebe: Viagra-Blau bedient den Wunsch nach Sex.
Der erste Kauf von Viagra Tabletten ist für viele Männer hart. Es ist Vergleichbar mit dem ersten Kauf von Kondomen in der Jugend. Man hat Angst, was nicht was auf einen zukommt und vor allem hat man in jedem Moment den Eindruck, dass man von allen Menschen angestarrt wird.
Mit Viagra Pillen ist seit 1998 ein äußerst zuverlässiges Medikament gegen Erektionsstörungen des Mannes auf dem Markt. Die entscheidende chemische Grundlage der Viagra Pillen ist der Wirkstoff Sidenafil, der das Einströmen von Blut in den Schwellkörper des männlichen Geschlechtsorgans erleichtert und damit eine Erektion ermöglicht.